Kulinarische Spezialitäten der Karibik

Einfach zubereiteter Fisch schmeckt dem Deutschen am besten!Genauso vielfältig wie die Bevölkerung ist auch die karibische Küche. Auch hier haben die verschiedenen Besatzer wieder ihre Spuren hinterlassen: Einflüsse aus Frankreich, Spanien und England sind auch heute noch in der Esskultur der Karibik zu finden.

Auch wenn die Redensart „Viele Köcher verderben den Brei“ in der Regel zutrifft: Dies ist hier nicht der Fall. Ganz im Gegenteil: Aus den vielfältigen Einflüssen haben sich die Einwohner der Karibik das beste herausgesucht. So ist auf Arubua beispielsweise gefüllter Gouda eine kulinarische Spezialität, auf Antigua isst man gern Pork Stew (Eintopf) und auf den ehemaligen spanischen Kolonialinseln sind Oliven und Paella sehr beliebt.

Fisch und Meeresfrüchte

Durch die unmittelbare Nähe zum Meer sind auf den karibischen Inseln Fisch und Meeresfrüchte eine der Hauptnahrungsquellen. An jeder Straßenecke werden fangfrischer Fisch oder Meeresfrüchte von Händlern angeboten, häufig auch schon direkt zum Verzehr. Trotz einfachster Zubereitung eine Delikatesse!

Einheimische Spezialitäten

Doch auch die „einfache“ einheimische Küche sollte man sich nicht entgehen lassen. In Jamaica beispielsweise wird auf der Straße das sogenannte „Jerk-Chicken“ zubereitet -  und zwar in Blechtonnen. Durch die spezielle Marinade wird das Hähnchen jedoch besonders zart und würzig. So können auch durch einfachste Zubereitungsweise, für europäische Gaumen, außergewöhnliche kulinarische Speisen gezaubert werden.

Traditionelles Essen mit der Bevölkerung

Ein besonderes Highlight sind auch die sogenannten „Paladares“ auf Kuba. Dabei werden lokale Spezialitäten zu günstigen Preisen angeboten. Allerdings isst man dabei nicht in Restaurants oder Bars, sondern in den Wohnzimmern privater Häuser. Man kommt so in den Genuss traditioneller, hausgemachter Küche, wie es in Nobelrestaurants oder im Hotel nicht möglich ist. Viele Inselbewohner verdienen sich so ihren Lebensunterhalt und sind deshalb gerne bereit, Touristen als Gäste in ihren Häusern aufzunehmen.

Essen mit Sand unter den Füßen

Wer beim Essen weniger Wert auf noble Umgebung legt, sondern lieber den Sand unter den Füßen spürt, der sollte unbedingt eine der vielen Imbissbuden am Strand ausprobieren. Die sogenannten „Lo-Los“ machen optisch zwar keinen besonders noblen Eindruck, jedoch punkten sie durch günstige Preise, fangfrischen Fisch und natürlich den Blick auf den Atlantischen Ozean.

Frische Früchte satt

Durch das tropische Klima wachsen in der Karibik natürlich zahlreiche exotische Früchte, die man in Europa nur als Exportware kennt.

Der Geschmacksunterschied, wenn die Früchte vor dem Verzehr keine mehrtägige Reise überstehen mussten und richtig reif sind, ist natürlich enorm. Daher sollte man das Angebot nutzen und die günstig angebotenen, exotischen Früchte der Karibik kosten.

Die am meisten verwendete karibische Frucht ist übrigens die Kokosnuss. Diese wird für Vor-, Haupt- und Nachspeisen verwendet, egal ob in Form von Kokosmilch, Kokosflocken oder als Trinkbehälter für exotische Cocktails, wie zum Beispiel Pina Colada, Banana Royal oder auch Batida Kirsch.