Sport in der Karibik

Golfen auf den karibischen Inseln

Die Karibik ist für ihre Traumstrände, ihr herrliches Wetter und als Paradies für Taucher und Segler bekannt. Doch als Hot Spot für Golfer? Das wissen nur wenige. Die Golfplätze der Karibik werden regelmäßig in die Top 50 der weltbesten Plätze gewählt.

Besonders die Dominikanische Republik kann mit über 30 Golfplätzen von Spitzenqualität aufwarten. Einige davon haben die, in der Golfwelt berühmten und hoch angesehenen Designer Robert Trent Jones und Pete Dye gestaltet. Der bekannteste Golfplatz auf Jamaika ist wohl der „Teeth oft he Dog“, wo auch schon Bill Clinton mit dem Caddy über das Grün heizte.

Für erfahrene Spieler stellen die Golfplätze auf Jamaika eine spannende Herausforderung dar: Höhenunterschiede von mehr als 300 m und starker Wind sind dort keine Seltenheit. Doch wer sich daran versuchen will, der sollte sich zum „The White Witch“ aufmachen, auf dem laut dem Volksmund noch die ehemalige Besitzerin herumgeistert.

Mountainbiken vor tropischer Kulisse

Genau wie das Golfen ist Moutainbiken in der Karibik eher ein Geheimtipp. Doch die Karibik auf dem Drahtesel, oder besser einem modernen Moutainbike zu erkunden, eröffnet eine völlig neue Sichtweise auf die karibischen Inseln. Ob man nun die höchsten Berge erklimmt oder mit dem Rad die Wasserfälle besucht: Moutainbiken in der Karibik bietet für jeden ein unvergessliches Erlebnis. Empfehlenswert sind auch die Mountainbike-Touren, die auf den Inseln von den Reiseveranstaltern organisiert werden, denn diese führen einen in alle interessanten Ecken der Inseln. Man entdeckt dunkle Kraterseen, Wasserfälle, tropische Fjorde oder schneeweiße Traumstrände, die einem sonst womöglich entgangen wären.

Wandern in der Karibik

Wer sich nicht für Fahrradtouren begeistern kann, sondern seine Umgebung lieber zu Fuß erkundet, auch für den bieten die karibischen Inseln ein perfektes Ambiente: Eine bunte Tier- und Pflanzenwelt, wilde Flüsse und Wasserfälle und zahlreiche naturbelassene Regenwälder. Vor giftigen Schlangen oder wilden Tieren muss sich dort jedoch niemand fürchten: Der König des Dschungels auf Guadloupe ist beispielsweise der Waschbär. Dort laden knapp 400 km ausgebauter Wanderweg dazu ein, in die Fußstapfen von Indiana Jones zu treten. Umgeben von jahrhundertealten, riesigen Mahagonibäumen, wilden Pflanzen, giftgrünen Farnen, leuchtend bunten Blumen und von Felswänden herabfließenden Wasserfällen zeigt die Karibik ein ganz neues, aufregendes Gesicht.

Auch die Insel Dominika bietet wilde Landschaften und anspruchsvolle Wanderwege. Auf fachkundigen Führungen wird man durch den karibischen Dschungel geführt. Komplett untrainiert sollte man sich allerdings nicht auf eine solche Tour begeben: Bis zum Erreichen des Zielortes, dem „Boiling Lake“ an der Spitze eines ruhenden Vulkans, wandert man 8-10 Stunden durch Regen- und Nebelwald.

Surfen in türkisblauem, glasklarem Wasser

Wassersport bietet sich in der Karibik natürlich an: warmes, glasklares, türkisblaues Wasser lädt dazu ein, seine Freizeit in und auf dem Wasser zu verbringen. Neben Segeln, Tauchen und Schnorcheln ist auch Surfen in der Karibik sehr beliebt. Durch die ständig wehenden Passatwinde können Anfänger und Profi-Surfer beim Windsurfen über den Atlantik preschen.

Eine beliebte Alternative zum klassischen Windsurfen bietet das sogenannte „Kite-Surfen“. Dabei halten sich die Surfer an einem Drachen fest, mit dessen Hilfe sie spektakuläre Sprünge machen und buchstäblich abheben können. Seit 2000 findet in der Dominikanischen Republik jedes Jahr die Weltmeisterschaft für Kite-Surfen statt, wozu ein Strand der Insel eigens für Kite-Surfer reserviert wurde. Die meisten Inseln bieten für Anfänger spezielle Kurse im Kite- oder Windsurfen an, bei denen man schon nach wenigen Tagen allein auf dem Brett stehen kann.