Wichtige Urlaubsinformationen zur Karibik

Was jeder über den Karibik-Urlaub wissen sollte

Einreise

Für die Einreise in die Karibik wird in der Regel für deutsche Touristen lediglich ein Pass verlangt, der nach Ende der Reise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Auf Kuba wird zudem noch die sogenannte Touristenkarte benötigt. Wer mit dem Segelboot anreist, der benötigt auf einigen Inseln zusätzlich ein Visum.

Sicherheit

Die Bewohner der Karibik sind grundsätzlich Besuchern und Touristen gegenüber freundlich eingestellt. An den meisten Hotelstränden sind in der Regel auch nur Gäste des Hotels und deren Besucher zugelassen, so dass man dort wenig Angst vor Kriminalität haben muss. Abseits des Hotels und besonders in größeren Städten wie Kuba oder Jamaika sollte man allerdings etwas vorsichtig sein, auf seine Wertsachen achten und sich von dunklen Ecken, einsamen Straßen und den Slums fernhalten.

Überfälle muss man auf den Hauptstraßen weniger befürchten, allerdings ist der Drogenhandel ein verbreitetes Problem. Unter keinen Umständen sollte man auf eines der zahlreichen Angebote eingehen, denn Drogenbesitz wird in der Karibik hart bestraft.

Gesundheit

Gesetzlich vorgeschriebene Impfungen, die man bei der Einreise vorweisen muss, gibt es in der Regel nicht. Allerdings sollte man sich vorsichtshalber gegen Hepatitis A und B, Tetanus, Diphtherie und Dengue impfen lassen. In einigen Teilen der Karibik wird in gelbfiebergefährdeten Gebieten eine Impfung bei der Ausreise verlangt. Weitere Informationen zu Impfungen und Krankheiten gibt die Gesellschaft für Tropenmedizin und internationale Gesundheit. http://www.dtg.org/mittelamerika.html

Religion

Durch die bunte Zusammensetzung der Bevölkerung, gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Religionen in der Karibik. Einige Inseln sind stark von den europäischen Einflüssen aus der Kolonialzeit geprägt, und daher vorwiegend katholisch oder protestantisch. Es gibt aber auch viele Anhänger der Church of God, des Hinduismus oder des muslimischen Glaubens. Besonders auf den kleineren Inseln und im Landesinneren gibt es bei der Bevölkerung aber auch Anhänger afrikanischer Religionen wie dem Voodoo oder des Rastafari.

Sprache

Genau wie bei der Religion herrscht in der Karibik eine große Vielfalt an gesprochenen Sprachen. Ob Englisch, Spanisch, Französisch oder kaum verständliche Dialekte: Auf jeder Insel findet man eine andere Sprachkultur. In der Regel kann man sich aber, zumindest im Hotel, gut auf Englisch verständigen. Einige Hotels bieten sogar deutsche Betreuer an.

Kleidung

In der Karibik ist tagsüber legere Baumwollkleidung zu empfehlen. Abends darf es auch mal eleganter sein. Allzu freizügig sollte man sich dabei aber nicht geben. Und auch Oben-Ohne-Baden ist in der Regel nicht gern gesehen. Geht man in größeren Städten wie Kuba aus, sollte man darauf achten, dass man sich nicht allzu sehr mit Wertsachen schmückt. Viele Bewohner dort sind arm und mit einem solchen Auftreten provoziert man nur einen Überfall.

Währung

Auf den einzelnen Inseln gibt es fast überall eine eigene Währung. In der Regel werden aber überall Dollar und manchmal sogar Euro genommen. Auf den jeweiligen Inseln lassen sich aber meist problemlos Euro in Dollar oder die jeweilige Währung eintauschen. In fast allen Hotels und Restaurants ist auch Zahlen ohne Bargeld, mit Karte oder Scheck, möglich.

Verkehr

Auf den karibischen Inseln gibt es vergleichsweise wenig Infrastruktur. Wer seine Insel erkunden will, der wendet sich am besten an die HotelInformation. Diese können oft Tipps geben, welche Auto- oder Bootsverleiher empfehlenswert sind. Häufig werden auch vom Hotel selbst Touren über die Insel angeboten.

Insel Hopping

Wen es nicht auf einer Insel hält, der kann durch das sogenannte „Insel-Hopping“ auch andere Inseln der Karibik entdecken. Ob nun die Nachbarinsel mit einem gemieteten Segelboot oder eine weiter entfernte Insel mit Flugzeug oder Fähre. Diverse Anbieter wie Air Jamaica, Caribbean Airlines, LIAT, American Eagle, Air Caraibe oder Winair bieten günstige Flüge zwischen den Inseln an.